Ziele
Das Hauptziel von ALIPRO ist, die europäische Integration und Anpassung der nationalen und regionalen Forschungsprogramme im Bereich Mobilität in den neuen Mitgliedsländern und den assoziierten Kandidatenländern zu unterstützen.
Genauer gesagt strebt ALIPRO folgenden allgemeinen Ziele an:
- Die bessere Anpassung nationaler und regionaler Forschungsprogramme zu Mobilität an die europäische IST-Forschung, entsprechend dem Ziel der Schaffung eines Europäischen Forschungsraumes (EFR).
- Stimulieren eines intensivierten Informationsflusses zwischen den wesentlichen Interessenten: Behörden in den NMS und ACC, die für nationale und regionale Forschungsprogramme verantwortlich sind und Forschungseinheiten, die von diesen Programmen profitieren. Außerdem zielt ALIPRO darauf ab, eine kontinuierliche, enge Beziehung auf Politik- und Arbeits-Ebene zwischen diesen Interessenten und der Europäischen Kommission zu fördern.
- Wissen und Informationen teilen, Aufmerksamkeit entwickeln und Best Practices zu mobilen IST-Programmen fördern, wie sie während der ALIPRO-Projekt-Umsetzung identifiziert werden.
Operationale Ziele
ALIPRO wird seine allgmeinen Ziele durch die folgenden operationalen Ziele erreichen:
Benchmarking
Im Zusammenhang mit dem ersten allgemeinen Ziel warden die Konsortiumsteilnehmer die nationalen und regionalen Forschungsprogramme mit Mobilitäts-Bezug untersuchen sowie die jeweiligen Institutionen, die diese Programme betreiben. Dies umfasst öffentliche Programme in den NMS, den ACCs Rumänien, Bulgarien und Türkei, Deutschland (als Beispiel eines gut integrierten alten Mitgliedslandes) und EUREKA Cluster CELTIC. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Untersuchung wird die Benchmarking-Analyse durchgeführt. Die Analyse umfasst die Definition relevanter Indikatoren, die Identifikation von Best Practice-Fallbeispielen und einen umfassenden Vergleich der untersuchten Forschungsprogramme. Der Hauptzweck dieser Sammlung und Kartierung ist eine Fakten-Datenbank zum Stand der Forschungsprogramme zu mobilen Technologien in den genannten Ländern zu erstellen. Der Benchmarking-Prozess zielt auf die Indentifizierung von Best Practices, die der Referenzpunkt für die Verbesserung der regionalen und nationalen Programme in NMS und ACC, wo erforderlich, sein werden.
Vision und Roadmap
Die in den vorherigen Schritten gesammelten Daten konstituieren die Grundlage, auf der Experten aus jedem Land des Konsortiums eine Studie durchführen werden. Das primäre Ziel dieser Studie ist es, eine Vision für nationale F&E-Programme zu formulieren und jeweils eine Roadmap für die betreffenden Ländern auszuarbeiten, so dass diese zum Erreichen der EFR-Ziele auf dem Gebiet mobiler Technologien.
Um ein hohes Niveau der Integration dieser Forschungsprogramme auf europäischer Ebene zu gewährleisten, werden die nationalen Visionen und Roadmaps, die von den Konsortiumpartner entwickelt wurden, innerhalb des Konsortiums diskutiert. Dann werden sie in eine konsistente gemeinsame Vision und eine umfassende Roadmap integriert, wobei die individuellen Bedürfnisse und Prioritäten der involvierten Länder berücksichtigt werden. Die Forschungsprioritäten werden durch Konsultationen mit nationalen Stellen, die verantwortlich für F&E-Richtlinien sind, im Rahmen der Visions-Entwicklung identifiziert.
Die genannten Aktivitäten werden zu allgemeinen Ergebnissen führen, die Regierungen und F&E-Organisationen dazu inspirieren sollen, ihre Richtlinien zu überprüfen und neue Forschungsprogramme zu starten, die in Übereinstimmung mit den Bestimmungen und der Philosophie des EFR sind. Darüber hinaus werden die gesammelten Informationen sowie die Ergebnisse von Benchmarking und Roadmapping den genannten Institutionen relevante Anleitungen und Hilfen geben.